Unsere Geschichte - Deggendorf
Lions Deggendorf
Unsere Geschichte
Sechs Jahrzehnte „We Serve“: Die Geschichte des Lions Clubs Deggendorf und seines Hilfswerks
Ob schnelle Nothilfe vor der eigenen Haustür oder langfristige Hilfsprojekte im Ausland: Seit über 60 Jahren engagiert sich der Lions Club Deggendorf unter dem weltweiten Motto „We serve – Wir dienen“ für Menschen in Not. Eine Rückschau auf eine bewegte Geschichte voller Einsatz, Gemeinschaft und gesellschaftlicher Verantwortung.
Gründung und die ersten Jahrzehnte (1960)
Am 20. Juni 1960 legte Dr. Rolf Cornet gemeinsam mit 15 weiteren Erstmitgliedern den Grundstein für den Lions Club Deggendorf. Unter der Patenschaft des LC Berlin entstand damit der erst zweite Lions Club in ganz Niederbayern. Von Beginn an war es das Ziel der Mitglieder, unbürokratische Hilfe dort zu leisten, wo die sozialen Systeme des Staates an ihre Grenzen stoßen.
Um die stetig wachsenden Hilfsprojekte im In- und Ausland rechtlich und finanziell professionell abzuwickeln, wurde am 12. Juni 1979 das Lions-Hilfswerk Deggendorf e. V. als gemeinnützige Serviceorganisation gegründet. Gründungsvorsitzender war Jürgen Philipp. Sämtliche Clubmitglieder und ihre Familien unterstützen das Hilfswerk ehrenamtlich und unentgeltlich durch ihre Arbeitskraft und Spenden.
Internationale Hilfe: Einsatz über Kontinente hinweg
Das internationale Engagement des Deggendorfer Clubs blickt auf beeindruckende Erfolge zurück:
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Die Togo-Hilfe (1980–1993): Unter der Initiative von Apotheker Gerhard Reichert (ausgezeichnet mit dem höchsten Orden der Republik Togo, dem Mono-Orden) wurden rund 150 Container mit Medikamenten und medizinischen Geräten an 42 Krankenhäuser und 6 Dentalstationen geliefert. Zudem wurden Kindergärten, Schulen und Brunnen erbaut.
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Die Rumänien-Hilfe (ab 1995): Unter der Leitung von Jürgen Philipp rollten über 150 LKW-Hilfstransporte nach Rumänien. Unterstützt wurden u. a. die Ärzte-Hilfsorganisation VERITAS in Satu Mare, das Kloster der Mallersdorfer Schwestern in Odorheiu (Kindergarten-, Behinderten- und Hausaufgabenbetreuung) sowie Schulen und Pflegeheime in Râmnicu Vâlcea.
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Katastrophen- und weltweite Auslandshilfe: Die Deggendorfer Lions halfen bei Erdbeben in Afghanistan, Pakistan und Nepal (Bau von Brunnen und einer 6 km langen Wasserleitung für Bergdörfer), unterstützten Tsunami-Opfer in Thailand sowie ein Waisenheim im tschechischen Trnova und ermöglichten medizinische Hilfe für erkrankte Kinder aus Tschernobyl. Zudem beteiligt sich der Club an SightFirst, dem weltweiten Lions-Programm gegen Blindheit.
Hilfe vor Ort: Stark für die Region Deggendorf
Rund die Hälfte aller Mittel fließt direkt in Projekte im Landkreis und der Stadt Deggendorf. Die Schwerpunkte liegen vor allem bei Kindern, Jugendlichen und Senioren:
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Flutkatastrophe 2013: Das bisher größte Einzelprojekt der Clubgeschichte. Knapp 1 Million Euro an Spendengeldern (davon über 800.000 Euro direkt von rund 200 Lions-Hilfswerken) wurden direkt an 215 hochwassergeschädigte Familien in Fischerdorf, Natternberg, Niederalteich und Winzer verteilt.
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Soziales & Gesundheit: Regelmäßige Unterstützung erhalten der Kinderschutzbund, der Frauennotruf, Kinderheime sowie Senioren- und Pflegeheime (z. B. Zimmerrenovierungen und Finanzierung einer Demenz-Pflegerin im Elisabethenheim). Zudem erhielt das stationäre Hospiz Niederalteich eine Großspende von 25.000 Euro, und das Klinikum Deggendorf wurde bei medizinischen Geräten unterstützt.
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Kultur & Stadtbild: Sanierungen wie die der Marienstatue, des Stadtbrunnens und der Grabkirche sowie die Förderung von Big Bands regionaler Gymnasien runden das lokale Engagement ab.
Danke an Förderer und Partner
Der Lions Club und das Lions-Hilfswerk Deggendorf bedanken sich herzlich bei allen Spendern, Förderern und der Stadt Deggendorf. Nur durch diese breite Unterstützung war und ist es möglich, seit über sechs Jahrzehnten Not zu lindern, Gemeinschaft zu stiften und die Region nachhaltig zu stärken.